GLÜCKSBRINGER – die Alpakas stellen sich vor

Alvin   Alvin - Der sanfte Anführer

Alvin ist am 05. Juni 2014 geboren und damit der Gruppenälteste. Mit seinem Alter geht nicht nur eine gewisse Erfahrung und Ruhe einher, sondern auch das Amt des Leit-Alpakas, welches er mit viel Besonnenheit trägt. Am liebsten läuft er beim Spazierengehen ganz vorne und da kann es schon einmal passieren, dass er vor lauter Begeisterung für seine Umwelt die drei langsameren Jungs für einen kurzen Moment vergisst. Spätestens an der nächsten Wegkreuzung aber hält er inne, wirft einen Blick zurück und wartet geduldig bis alle wieder zusammen sind.

Am Anfang etwas zurückhaltend, stellt er sich schnell auf seinen zweibeinigen Begleiter ein und lässt sich hervorragend führen, denn er hat ein sehr gutes Verständnis der menschlichen Körpersprache. Alvin reagiert oft sensibel auf zu schnelle Bewegungen und hilft damit dem Menschen an seiner Seite ruhiger zu werden und sich zu entspannen.



 
Monki Monki - Der Rockstar

Am 21. Mai 2017 wurde in Oberbozen ein echter Rockstar geboren. Monki ist nicht nur zum Verlieben schön, sondern auch selbstbewusst und mutig und er weiß seinen südtiroler Charme einzusetzen. Er findet Menschen spannend und ist deshalb gerne inmitten des Geschehens, ob er dabei im Weg steht ist ihm meist egal.

Beim Spazierengehen vergisst der Draufgänger manchmal, dass er nicht das Leittier ist und überholt den verdutzten Alvin ohne mit der langen Wimper zu zucken, nur um dann ein paar Schritte später festzustellen, dass die Welt doch noch ganz schön aufregend ist und es vielleicht besser wäre, wenn der Herdenälteste ganz vorne läuft. Mit seiner „was kostet die Welt?“-Einstellung erobert er im Sturm alle Herzen und zeigt den Menschen wie schön es ist, unbeschwert zu sein.

Der kleine Rockstar Monki hat sein Leben so gelebt, als wüsste er, dass er nicht viel Zeit hat. Leider ist er Anfang September 2019 an einer Clostridien-Erkrankung und einer darauffolgenden Herzmuskelentzündung gestorben. Selbstverständlich sind alle meine Tiere geimpft, weshalb ich leider immer noch nicht nachvollziehen kann, weshalb er so früh gehen musste. Dennoch bin ich von Herzen dankbar für die wunderschöne Zeit, die wir gemeinsam verbringen durften. Der charmante kleine Südtiroler hat in seiner Zeit auf der Erde nicht nur mich verzaubert, sondern so vieler Menschen Herzen berührt, dass ich weiß, dass er niemals vergessen sein wird. Er hat mich vieles gelehrt und durch seine Erkrankung habe ich die Chance bekommen mich weiter zu bilden. Wenn wir jetzt unterwegs sind, ist Monki immer noch dabei – in unseren Herzen.

R.I.P. Monki
 
Reiki Reiki - Der Träumer

Der Zweitjüngste der Gruppe wurde am 8. Juli 2017 geboren und ist ein echter Sonnenschein. Allzu schnelle Bewegungen kennt er nicht, es sei denn er hat mal wieder geträumt und die ganze Gruppe ist ihm beim Spazieren gehen davongelaufen. Dann wird er kurz wach und holt im bezaubernden Alpaka-Galopp auf, allerdings nur bis auf den letzten Platz, denn da fühlt er sich am wohlsten. mittlerweile bis auf Platz drei!

Reiki ist weniger schreckhaft als andere Alpakas, was aber vermutlich daran liegt, dass er manche Dinge schlichtweg nicht wahrnimmt. Er strahlt die pure Gelassenheit aus und ist nicht so schnell zu beeindrucken. Wenn er sich aber konzentriert, dann lernt er sehr schnell. Die Arbeit mit ihm lehrt auch seinen Menschen Konzentration. Sein wichtigstes Motto: „Entspann Dich mal…“
 
Philli Philli - Der Besondere

Philli ist am 16. Juli 2016 geboren und damit der Zweitälteste der Gruppe. Für ihn bedeutet das aber keineswegs, dass ihm dadurch eine besonnene und ruhige Vorbildfunktion obliegt. Vielmehr steckt das hübsche Energiebündel voller Widersprüche.

Er ist immer aufmerksam und sehr neugierig, deswegen ist er auch stets zur Stelle, wenn etwas passiert. Gleichzeitig ist er sehr zurückhaltend und findet Menschen im Allgemeinen eher etwas seltsam. Nur kleine Kinder nicht, die mag er sehr gerne. Philli ist der Aufpasser seine Herde und nimmt sein Amt richtig ernst. Er beobachtet alles und jeden ganz genau und braucht auch etwas länger um Vertrauen zu fassen, dabei ist er ein sehr intelligentes Tier und setzt diese Intelligenz auch gerne ein, um unangenehmen Situationen zu entgehen.

Sein Herz erobert man mit Geduld, einer Ruhigen Ausstrahlung und Futter, denn essen tut er für sein Leben gern. Dem Menschen an seiner Seite spiegelt er deutlich dessen Gemütslage wider, er lehrt ihn Konzentration auf sich selbst und Eigenwahrnehmung.
 
Cuba Cuba – Der Gemütliche

Cuba hat am gleichen Tag Geburtstag wie Philli, am 16. Juli – allerdings im Jahr 2017. Er ist nicht nur ein Jahr jünger, sondern charakterlich auch das totale Gegenteil. Bei ihm ist sein Aussehen Programm: kuschelig und sehr bequem ist er. So war seine Mutter übrigens auch schon, wahrscheinlich hat er viel von ihr gelernt.

Ein toller Kerl, der sich durch seine selbstbewusste Art auch schnell in die Gruppe integriert hat. Jetzt wird er immer mehr zum Mittelpunkt und genießt die Aufmerksamkeit, die ihm zuteilwird. Bei Cuba besteht übrigens akute Schock-Verlieben Gefahr, hier ist also Vorsicht geboten!

Wer mit dem flauschigen „Bären“ an seiner Seite spazieren geht, wird schnell merken, dass Tempo nicht alles ist. Warum auch schnell sein? Ist es nicht manchmal viel schöner ganz in Ruhe zu sein und die Dinge mit etwas Abstand zu betrachten?
 
Monte Monte – das kleine Energiebündel

Am 30. Juni 2018 wurde Monte im wunderschönen Taubertal geboren. Ob seine Menschen damals schon ahnten, was für ein temperamentvoller kleiner Kerl da das Licht der Welt erblickte? Als jüngstes Herdenmitglied eroberte er sich, dank eines Selbstbewusstseins, das für zwei reichen würde, in kürzester Zeit die Rangordnung direkt nach Alvin dem Anführer. Platz zwei ist wie für ihn gemacht, allerdings nur so lange bis er alt genug ist und endlich auch Chef sein darf. Monte ist ein kleiner Frechdachs, der die Herde ganz schön aufmischt. Dabei ist er so lustig und süß, dass man ihm nichts übelnehmen kann. Er hat Spaß am Lernen, ist neugierig und wie Reiki ein kleiner Sonnenschein.
Der Mensch an Montes Seite spürt schnell seine positive Energie. Das jüngste Herdenmitglied nimmt seine Umwelt aufmerksam wahr, alles ist spannend und aufregend. Er lädt dazu ein, die Natur aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten, sie neugierig und sorgfältig wahrzunehmen. Achtsamkeit ist hier das Zauberwort.